3D-Display

Mit einem aktuellen 3D Handy dürfen sämtliche Bildinhalte in ihrer räumlichen Darstellung als dreidimensionale Inhalte betrachtet werden. Für diesen 3D Effekt wird bisweilen die (noch recht neue, bei manchen Modellen jedoch bereits sehr gut funktionierende) Parallax-Technik angewandt.

Der Aufbau beziehungsweise die Funktionsweise eines 3D Displays lässt sich vereinfacht wie folgt beschrieben: Eine doppelt beschichtete Displayoberfläche kann während des 3D Modus besonders stark angeleuchtet werden, sodass neben dem regulären Bild ein weiteres Abbild des klassischen Handy-Bildschirms entsteht. Dabei entstehen speziell für das linke Auge ausgerichtete Pixel (Bildpunkte) und speziell für das rechte Auge ausgerichtete Pixel.

Nach der Aufnahme durch die Augen und der Verbindung beider unterschiedlicher Quellen (Arbeit des Gehirns) ergibt sich dann ein (mehr oder weniger) eindrucksvoller 3D Effekt. Die Funktionsweisen der bisherigen 3D Bildschirme beruhen allesamt auf diesem Effekt, unterscheiden sich jedoch stark in ihrer Qualität.

Insbesondere das Aquos Phone aus dem Hause Sharp und das neue LG Optimus 3D Max sind zum Beispiel für besonders plastische 3D Inhalte bekannt.

Doch nicht nur die Qualität, also das dreidimensionale Gefühl, spielt bei der Bewertung eines 3D Displays eine große Rolle: So wird das Betrachten der 3D Elemente auf „minderwertigen“ Bildschirmen bereits nach einer halben Stunde zunehmend anstrengender: Die beiden einzelnen Bilder zu erkennen und zu einem dreidimensionalen Bild zu „verrechnen“ kann das menschliche Auge und Gehirn stark anstrengen. Allerdings bieten 3D Bildschirme stets die Möglichkeit, in den 2D Modus wechseln zu können.