3D Touchscreen

Touchscreens galten vor gut 5 Jahren noch als reine Zukunftsmusik. Mittlerweile gehören berührungsempfindliche Bildschirme nicht nur zum guten Ton, sondern zum regelrechten Standard. Vor allem in der Mobilfunkbranche haben sich Touchscreens fest integriert. Dabei gilt es jedoch grundsätzlich zwischen kapazitiven und resistiven Touchscreens zu unterscheiden.

Eine spezielle Klasse bilden außerdem 3D Touchscreens. Dies sind im Grunde genommen klassische Touchscreens, die um eine 3D Komponente, also eine Doppel-Beschichtung der Oberfläche, ergänzt wurden. So bieten die 3D Touchscreens zum Einen den (je nach Modell unterschiedlich realistisch wirkenden) plastischen Effekt, und zum Anderen die klassische Bedienungsmöglichkeit per Wisch-, Tipp- und Scrollfunktion. Die Verschmelzung beider Elemente klappt selbstverständlich nicht ganz so leicht wie es sich anhört, doch die Herstellung eines kapazitiven oder resistiven 3D Touchscreens stellt für LG & Co. längst keine große Herausforderung mehr dar.

Allerdings lassen sich deutliche Unterschiede bei der Bedienungsfreundlichkeit und der Qualität des plastischen Effekts feststellen. Denn durch den dreidimensionalen Ansichtsmodus können ungeübte Nutzer im wahrsten Sinne des Wortes ins Nichts greifen, also bei der Berührung der Oberfläche das angezielte Symbol/ Element verfehlen. Bei hochwertigen Bildschirmen lässt sich diese Gefahr in der Regel nicht finden. Für sehgeschädigte Personen kann die Benutzung eines 3D Touchscreens dennoch kniffelig werden.

Allerdings bieten beinahe alle 3D Touchscreen Modelle eine Umschaltfunktion in den klassischen, also in den 2D, Modus und wieder zurück in den 3D Modus an. Wie lange das Handy benötigt, um den Wechsel durchzuführen, hängt wiederum von der Qualität des Touchscreens und der Hard- sowie Software des Smartphones ab.

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