Kapazitives 3D Touchscreen-Display

Ein 3D Touchscreen samt kapazitiver Übertragungsweise stellt derzeit die Krönung der Bildschirmtechnik dar. So lässt sich die Übertragungstechnik auch nur bei besonders hochwertigen und relativ neuen 3D Handys finden (siehe LG Optimus 3D Max).

Ein Kapazitives 3D Touchscreen-Display arbeitet im Vergleich zum resistiven Touchscreen mit einer recht ähnlichen Technik, weist jedoch einige entscheidende Unterschiede auf, sodass ein kapazitives Bedienungsfeld momentan als die fortschrittlichere Variante gilt. Die Bedienung per Multi-Touch Befehlen ist beispielsweise nur mit einem kapazitiven Touchscreen möglich.

Um die genaue Arbeit eines solchen Bildschirms nachvollziehen zu können, bedarf es allerdings schon eines ausgeprägteren Technik-Wissens, als es der Otto-Normal-Verbraucher besitzt. Der Grundaufbau sieht einigermaßen ähnlich wie der eines resistiven Touchscreens aus. Nur bestehen diesmal die zwei aufeinander gelegten Bildschirmflächen nicht aus Polyesterschichten, sondern aus zwei mit Metalloxid beschichteten Glasssubstratscheiben. Doch auch beim kapazitiven Touchscreen sorgt ein elektrisches Spannungsfeld für die Registrierung von Bildschirmberührungen.

Wurden beim resistiven Bildschirm die Befehle noch durch die untere Bildschirmschicht aufgenommen, werden nun die Spannungen der einzelnen Teilbereiche lediglich an den Rändern des kapazitiven Touchscreens gemessen und in Signale umgewandelt.Eine dreidimensionale Betrachtungsmöglichkeit wird wiederum ähnlich wie beim Vorgänger erzeugt: Durch zwei unterschiedlich ausgerichtete Bildschirm- und Pixelraster werden jeweils Bildpunkte für das linke und für das rechte Auge getrennt projiziert. Nach der Verknüpfung beider Bildquellen bietet die zweidimensionale Fläche ein Tiefenerlebnis.