Resistives 3D Touchscreen-Display

Touchscreens haben in der derzeitigen Handy- und Smartphone-, ja sogar in der klassischen PC-Branche, längst Einzug gehalten und stellen mittlerweile weniger ein Highlight als vielmehr einen Standard aktueller Elektrotechnik dar.

Alles andere als Standard sind jedoch sogenannte 3D Touchscreen-Displays. Denn die (entweder resistiv oder kapazitiv arbeitenden) Touchscreens erlauben nicht nur eine verblüffend einfache Steuerung, sondern bieten auch die Möglichkeit, dreidimensionale Effekte genießen zu dürfen!

Ein Resistives 3D Touchscreen-Display arbeitet - ähnlich wie alle resistiven Bildschirme - mit einer spannungsabhängigen Übertragungstechnik. Dabei wird zwischen zwei aufeinander liegenden, hauchdünnen Bildschirmplatten eine elektrische Spannung erzeugt. Sobald der Benutzer den Bildschirm berührt, sorgt er quasi für eine Verbindung beider Bildschirmflächen und der erzeugte Mini-Stromfluss bewirkt die Registrierung von Bewegungen, welche von der unteren Bildschirmplatte aufgenommen und weitergeleitet werden.

Um die 3D Komponente ins Spiel zu bringen, haben sich die Entwickler auch bei der resistiven Übertragungsvariante für die Nutzung der Parallax-Technik entschieden. Dabei werden auf zwei unterschiedlich ausgerichteten Bildschirmrastern jeweils bestimmte Pixel für das rechte und bestimmte Pixel für das linke Auge projiziert. Sobald der Benutzer beide Quellen miteinander verbindet (Aufgabe des Gehirns), ergibt sich also auf der zweidimensionalen Bildschirmfläche ein dreidimensionales Bild, da der Betrachter, ähnlich wie beim "realen" Sehen, unterschiedliche Betrachtungswinkel nutzt (Aufgabe und Funktionsweise der getrennten Augenpaare).